Wer die Wissenschaft bedroht, bedroht unsere Demokratie
Berlin, den 24. November 2025
Bei unserem Bundeskoordinierungstreffen vom 21. – 23. November in Berlin haben wir, die Juso-Hochschulgruppen, den Antrag „Gegen rechte Angriffe von Trump bis AfD: Wissenschaftsfreiheit verteidigen!“ einstimmig angenommen. Damit fordern wir alle demokratischen Parteien auf, Wissenschaftsfreiheit international zu schützen.
Hierzu erklärt Florian Lzicar, Mitglied des Bundesvorstandes der Juso-Hochschulgruppen:
„Die Freiheit von Wissenschaft ist akut bedroht. Während der Wissenschaftsbetrieb in den USA durch massive Kürzungen und ideologische Eingriffe erschüttert wird, greifen in Deutschland fehlende Investitionen und rechte Hetze die Grundlagen von freier und kritischer Forschung an. Diese Situation dürfen und können wir nicht hinnehmen. Wir fordern eine Wissenschaft, die nicht von Marktlogiken und Drittmitteln abhängig ist und erst recht nicht zum Spielball rechter Ideologie wird.”
Nathalie Widmann, ebenfalls Mitglied des Bundesvorstandes der Juso-Hochschulgruppen, ergänzt:
„Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit treffen diejenigen besonders hart, die ohnehin schon mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sind – internationale Studierende und Forschende sowie marginalisierte Gruppen. Deshalb braucht es jetzt eine klare politische Antwort: starke Gleichstellungs- und Diversitätsprogramme, verlässlichen Schutz für gefährdete Wissenschaftler*innen durch Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten in Europa und den Ausbau internationaler Forschungskooperationen.”